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So studierst du in China: Universitäten, Kosten, Stipendien und Visum

Von Andreu Puy · 4. November 2026 · 12 Min. Lesezeit

China hat zwei Universitäten unter den 15 besten der Welt, die Peking-Universität und die Tsinghua-Universität, und zwar sowohl im QS-Ranking als auch im Ranking von Times Higher Education für 2027. Kein anderes Land hat 2025 mehr Forschungsarbeiten in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht. Tsinghua verlangt von internationalen Bachelorstudierenden für die meisten ihrer chinesischsprachigen Studiengänge 26.000 bis 40.000 RMB im Jahr, etwa 3.900 bis 6.000 US$. Geschenkt ist das nicht, aber die University of Pennsylvania, die im QS-Ranking knapp dahinter liegt, verlangt über 65.000 US$. Regierungsstipendien können die Studiengebühren, ein Zimmer und einen monatlichen Zuschuss übernehmen. Du brauchst ein Studentenvisum und für ein Studium mit Abschluss etwas Chinesisch, selbst wenn es auf Englisch unterrichtet wird.

Ein Studium in China heißt, etwas Chinesisch zu lernen. Nach dem Standard des chinesischen Bildungsministeriums legen selbst englischsprachige Studiengänge ein Chinesischniveau fest, das bis zum Abschluss zu erreichen ist. Hanzio hilft dir dabei: Für jede HSK-Stufe gibt es einen Stapel, der dir von jedem Wort die Bedeutung, Pinyin und Töne, den Klang und die Schreibweise beibringt.

Transparenzhinweis: Wir entwickeln Hanzio. Rankings, Gebühren und Regeln stammen von den Universitäten und aus offiziellen Quellen, die am Ende aufgeführt sind.

Das alte Tor der Tsinghua-Universität: ein weißer Torbogen mit Säulen und dem eingemeißelten Namen 清華園 über der mittleren Öffnung, durch die man eine Halle aus rotem Backstein zwischen kahlen Bäumen sieht.
Das alte Tor der Tsinghua-Universität in Peking. Der Name über dem Bogen, 清華園, ist von rechts nach links geschrieben, in traditionellen Schriftzeichen.

Warum in China studieren?

Fünf Gründe stechen hervor: einige der bestplatzierten Universitäten der Welt; Gebühren und Lebenshaltungskosten weit unter denen vieler ähnlich platzierter Universitäten; eine zweite Fähigkeit, die du mit deinem Abschluss nach Hause bringst, nämlich Chinesisch; ein Vorsprung für deine Karriere; und eine Kultur und eine Küche, die du vor Ort entdecken kannst.

Universitäten an der Spitze der Rankings

Die Peking-Universität und die Tsinghua-Universität gehören in beiden bekanntesten Weltrankings, QS und Times Higher Education (THE), zu den 15 besten der Welt. Sechs Universitäten Festlandchinas stehen in den Top 100 von QS:

Uni­ver­si­tätStadtQS 2027THE 2027
Peking-Uni­ver­si­tätPeking1313
Tsinghua-Uni­ver­si­tätPeking1411
Fudan-Uni­ver­si­tätShanghai2638
Jiaotong-Uni­ver­si­tät ShanghaiShanghai3639
Zhejiang-Uni­ver­si­tätHangzhou47=34
Uni­ver­si­tät NanjingNanjing=9059

In den Top 100 von THE stehen außerdem die University of Science and Technology of China in Hefei (=51) und das Harbin Institute of Technology (96), und in den Top 200 sind es 17 Universitäten Festlandchinas, nach 13 im Vorjahr.

Die Forschung zeigt dasselbe Bild. Der Nature Index, der Veröffentlichungen in einer Liste führender Fachzeitschriften und Konferenzen zählt, setzt China für 2025 auf den ersten Platz, vor die Vereinigten Staaten, und neun der zehn Einrichtungen an der Spitze seiner Tabelle sind chinesisch, darunter Universitäten in Hangzhou, Hefei, Nanjing und Chengdu. Nach Fachgebieten führt China dort in Chemie, in den physikalischen und den biologischen Wissenschaften sowie in den angewandten Wissenschaften; in den Gesundheitswissenschaften liegen weiterhin die Vereinigten Staaten vorn.

Ein Ranking sagt mehr über die Forschung und den Ruf einer Universität aus als über deine Lehrveranstaltungen, also sieh dir auch das Ranking für dein Fach an, und die Seite des Studiengangs selbst.

Was es kostet

Jede Universität legt ihre Gebühren für internationale Studierende selbst fest. Für chinesischsprachige Studiengänge verlangen die Tsinghua- und die Peking-Universität je nach Fach 26.000 bis 40.000 RMB im Jahr; Humanmedizin kostet mehr. So sieht der Vergleich mit zwei Universitäten aus, die im QS-Ranking in ihrer Nähe stehen:

Uni­ver­si­tät (QS 2027)Stu­di­en­jahrStu­di­en­ge­büh­ren pro JahrEtwa in US$
ETH Zürich (8.)2026–274.380 CHF5.300
Peking-Uni­ver­si­tät (13.)2025–2626.000–30.000 RMB3.900–4.500
Tsinghua-Uni­ver­si­tät (14.)2027–2826.000–40.000 RMB3.900–6.000
University of Penn­syl­va­nia (15.)2026–2765.670 US$65.670

Englischsprachige Studiengänge kosten meist mehr (100.000 RMB im Jahr für die Bachelorstudiengänge der Tsinghua), also prüf die Seite deines Studiengangs. Die Lebenshaltungskosten vergrößern den Abstand: Ein Doppelzimmer auf dem Campus der Tsinghua kostet 40 RMB am Tag, unter 2.200 US$ im Jahr, gegenüber 13.644 US$ für ein Zimmer an der Penn, und die ETH Zürich rät Studierenden, für Lebenshaltungs- und Studienkosten 20.000 bis 26.000 CHF im Jahr (etwa 24.300 bis 31.600 US$) einzuplanen.

Außerhalb der größten Städte kostet es noch weniger: Die Universität Hunan in Changsha verlangte 2025 von internationalen Bachelorstudierenden 15.000 bis 17.000 RMB im Jahr und 6.000 RMB im Jahr für ein Doppelzimmer.

Ein dreistöckiges Gebäude aus rotem Backstein mit weißen Balkonen an der Universität Hunan, das Schild 湖南大學 über dem Rundbogeneingang und davor im Hof Menschen, die spazieren gehen und fotografieren.
Die Universität Hunan in Changsha. Auch ihr Schild, 湖南大學, liest sich von rechts nach links.

Eine zweite Fähigkeit: Chinesisch

Wenn du in China lebst, umgibt dich die Sprache den ganzen Tag: in der Mensa, in der U-Bahn, im Gruppenchat deines Jahrgangs. Du lernst aus all dem, nicht nur aus dem Unterricht, und so schließt du dein Studium mit einer zweiten Fähigkeit neben dem Abschluss ab. Jedes Wort, das du mitbringst, macht die ersten Wochen leichter. In unserem Beitrag Warum Chinesisch lernen? steht, was Chinesisch dir sonst noch eröffnet.

Studierende in weißen Poloshirts, die in einer Bibliothek an langen Holztischen lesen und schreiben, hinter ihnen Bücherregale.
Studierende beim Lernen in einer Bibliothek.

Ein Vorsprung für deine Karriere

Ein Studium in China bringt dir mehr als einen Abschluss: Du kommst mit Chinesisch und eigener Erfahrung mit dem Land zurück. Und China ist für viele Arbeitgeber wichtig: Es ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und ihr größter Warenexporteur. Kein Abschluss garantiert einen Job, aber dieser kann dich überall dort von anderen abheben, wo deine Arbeit mit China zu tun hat. Mehr zu Chinesisch im Beruf steht in unserem Beitrag Warum Chinesisch lernen? im Abschnitt „Beruf und Wirtschaft“.

Kultur und Essen

Chinas Kultur umgibt dich überall, nicht nur an seinen 61 UNESCO-Welterbestätten wie der Verbotenen Stadt und der Terrakotta-Armee. Feste wie das Frühlingsfest und das Mittherbstfest erlebst du so wie die Menschen, die sie feiern, und das Essen ändert sich von Region zu Region: die betäubende Schärfe Sichuans, die Chilis Hunans, das Dim Sum Guangdongs, die handgezogenen Nudeln aus Lanzhou. Und rund 50.000 km Hochgeschwindigkeitsstrecken rücken vieles davon in Wochenendreichweite.

Ein runder Tisch, gedeckt für ein gemeinsames Abendessen: ein ganzer geschmorter Fisch in der Mitte einer gläsernen Drehscheibe, umgeben von Tellern mit Mais, aufgeschnittener Wurst, Erdbeeren, grünen Bohnen, frittierten Röllchen, aufgeschnittener Ente und im Wok gebratenem Blattgemüse sowie einer Schüssel Suppe, ringsum am Rand leere Schalen, Gläser und Dosen mit Sodawasser.
Ein gemeinsames Abendessen: Die Gerichte stehen in der Mitte auf einer Drehscheibe, und alle essen von allen.

So bewirbst du dich

Wähl zuerst die Art des Programms:

Dann bewirbst du dich bei der Universität, über ihre eigene Zulassungswebsite für internationale Studierende, und, falls du eines möchtest, um ein Stipendium: siehe unten. Die Universitäten verlangen deinen Reisepass, deine Abschlusszeugnisse und Notenübersichten, ein Sprachzertifikat und, für ein Master- oder Promotionsstudium, einen Studienplan und Empfehlungsschreiben. Die meisten Programme beginnen im September, und die Bewerbungsphase beginnt im Herbst davor. Jede Universität legt ihre eigenen Termine und Regeln fest, also schau auf ihrer Zulassungswebsite nach. So sieht es bei einer Universität aus:

Ein Beispiel: die Bachelorzulassung der Tsinghua für September 2027

Stipendien

Das größte ist das Stipendium der chinesischen Regierung (Chinese Government Scholarship), das vom China Scholarship Council (CSC) verwaltet wird. Ein Vollstipendium übernimmt deine Studiengebühren, ein Zimmer auf dem Campus oder einen Wohnzuschuss, eine Krankenversicherung und einen monatlichen Zuschuss: 2.500 RMB für Bachelorstudierende, 3.000 für Masterstudierende und 3.500 für Promovierende. Bewerben kannst du dich auf zwei Wegen, beide über die Website des CSC, campuschina.org: über dein eigenes Land, wo eine für Auslandsstudien zuständige Stelle, meist die chinesische Botschaft, die Bewerbungen sammelt (das Bilateral Program), oder über eine der chinesischen Universitäten, die das Stipendium vergeben (das Chinese University Program). Wer sich für ein Bachelorstudium darum bewirbt, braucht außerdem ein Ergebnis im CSCA, einem Test des China Scholarship Council: Mathematik für jeden Studiengang, Physik oder Chemie für einige und Fachchinesisch für chinesischsprachige Studiengänge.

Es gibt noch weitere:

StipendiumWofürBewerbung
In­ter­na­tio­nal Chinese Language Teachers Schol­ar­shipStu­die­ren­de und Lehrkräfte, die im Chi­ne­sisch­un­ter­richt arbeiten wollen: vier Wochen, ein Semester oder ein Jahr Studium oder ein Studium mit Abschluss in Chi­ne­sisch­di­dak­tikAuf chinese.cn, auf Empfehlung eines Konfuzius-Instituts, eines HSK-Prü­fungs­zen­trums oder einer chi­ne­si­schen Botschaft, mit einem Ergebnis im HSK und, für die meisten Pro­gramm­li­ni­en, einem im HSKK (Sprech­prü­fung)
Stipendien der Stadt­re­gie­run­gen von Shanghai und PekingStu­die­ren­de an Uni­ver­si­tä­ten in diesen Städten. Das von Shanghai kann Stu­di­en­ge­büh­ren, ein Zimmer, einen Zuschuss und eine Ver­si­che­rung übernehmen; das von Peking übernimmt die Stu­di­en­ge­büh­renÜber deine Uni­ver­si­tät
Uni­ver­si­täts­sti­pen­dienStu­die­ren­de, die an dieser Uni­ver­si­tät zugelassen sindAuf der Zu­las­sungs­web­site der Uni­ver­si­tät
Schwarzman ScholarsEin ein­jäh­ri­ger, voll fi­nan­zier­ter Master in Global Affairs an der TsinghuaAuf seiner Website
Yenching AcademyEin zwei­jäh­ri­ger Master in Chi­na­stu­di­en an der Peking-Uni­ver­si­tät, mit einem Stipendium für Stu­di­en­ge­büh­ren, Unterkunft und einen mo­nat­li­chen ZuschussAuf ihrer Website

Für welche davon du dich bewerben kannst, hängt von deinem Pass ab. Jedes Land hat für das Stipendium der chinesischen Regierung eigene Plätze und Fristen: Die chinesische Botschaft in Indonesien zum Beispiel nimmt Bewerbungen für 2027 bis zum 14. Februar 2027 an. Manche Wege stehen nur einer Region offen: Bürger der Europäischen Union etwa haben zusätzlich das EU Window. Frag die chinesische Botschaft in deinem Land, was dir offensteht.

In Deutschland können manche Universitäten im Rahmen einer Vereinbarung mit der chinesischen Botschaft Studierende für diese Stipendien vorschlagen, wie die Universität Heidelberg, also frag beim International Office deiner Universität nach. In Österreich sammelt die Bildungsabteilung der chinesischen Botschaft die Bewerbungen; in der Schweiz schickst du deine an swissuniversities, das die von ihm empfohlenen Kandidaten an die chinesische Botschaft weiterleitet.

Das Studentenvisum

Um in China zu studieren, brauchst du ein Studentenvisum, das X-Visum: ein X1 für ein Programm von mehr als 180 Tagen oder ein X2 für 180 Tage oder weniger. Du beantragst es bei der chinesischen Botschaft oder dem chinesischen Konsulat in deinem Land oder in deren Visazentrum, mit deinem Reisepass und dem Zulassungsbescheid, für ein X1 außerdem mit dem Formular „Visa Application for Study in China“, JW201 oder JW202, das dir die Universität zusammen mit dem Bescheid schickt. Manche Botschaften verlangen außerdem einen ärztlichen Untersuchungsbericht.

Mit einem X1-Visum musst du innerhalb von 30 Tagen nach der Ankunft bei der örtlichen Ein- und Ausreisebehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen; das International Office deiner Universität hilft dir dabei. Mit der Aufenthaltserlaubnis darfst du für dein Studium im Land bleiben.

Die visafreie Einreise für bis zu 30 Tage, die Staatsangehörige vieler Länder inzwischen haben (siehe den Abschnitt „Reisen“ in Warum Chinesisch lernen?), gilt für Studienreisen wie Sommer- und Wintercamps, aber nicht für das Studium selbst: Für ein Semester oder ein Studium mit Abschluss brauchst du das X-Visum.

Eine Aufenthaltserlaubnis zum Studium ist keine Arbeitserlaubnis. Internationale Studierende dürfen im Rahmen von Work-Study-Programmen tätig sein, aber keine Anstellung annehmen und kein Unternehmen betreiben, und Work-Study oder ein Praktikum außerhalb des Campus braucht die Zustimmung deiner Universität und einen Vermerk in deiner Aufenthaltserlaubnis. Die Regeln ändern sich und unterscheiden sich von Land zu Land, also erkundige dich bei der Botschaft oder dem Konsulat, das dein Visum ausstellt.

Wie viel Chinesisch brauchst du?

Mehr, als viele Bewerber erwarten. Chinas Bildungsministerium legt die Niveaus in seinem Qualitätsstandard von 2018 für internationale Studierende an Hochschulen fest, der bis heute landesweit gilt. Die Universitäten geben sie als Stufen des alten HSK an, mit dessen Wortzahlen:

StudiengangFür die ZulassungFür den Abschluss
Auf ChinesischHSK 4 (1.200 Wörter)HSK 5 (2.500 Wörter)
Auf Englisch: BachelorEnglisch, von der Uni­ver­si­tät festgelegtHSK 4 (1.200 Wörter)
Auf Englisch: Master oder PromotionEnglisch, von der Uni­ver­si­tät festgelegtHSK 3 (600 Wörter)

Jeder Studiengang soll außerdem einen Pflichtkurs über China vorsehen, und die Universitäten sollen genügend Chinesischkurse anbieten. Der Standard hat eine eigene Skala mit fünf Niveaus, die die Organisatoren des HSK der alten Prüfung zuordnen: Niveau 3 und 4 entsprechen HSK 3 und 4, und Niveau 5 entspricht HSK 5 oder 6. Universitäten können mehr verlangen: Tsinghua will HSK 5 für den Beginn eines chinesischsprachigen Studiums. Und sie setzen es durch: Eine Mitteilung der China Pharmaceutical University vom November 2025 verlangt von Master- und Promotionsstudierenden in englischsprachigen Studiengängen, vor dem Abschluss HSK 3 mit mindestens 180 Punkten zu bestehen.

Für Austauschsemester oder andere Studienaufenthalte ohne Abschluss legt der Standard kein Niveau fest. Auch dann verändert etwas Chinesisch deinen Aufenthalt: Du kannst dich mit Kommilitonen und Nachbarn unterhalten, in der Mensa bestellen und dich selbst zurechtfinden, und du siehst das Land von innen statt als Besucher.

Bevor du dich für eine Prüfung anmeldest, kläre zwei Dinge:

Stipendien zum Chinesischlernen, etwa das International Chinese Language Teachers Scholarship, verlangen meist auch ein Ergebnis im HSKK, der Sprechprüfung des HSK. Und zum Zeitaufwand: Bei 10 neuen Wörtern am Tag brauchen die 2.000 Wörter des neuen HSK 4 etwa sieben Monate und die 3.600 von HSK 5 etwa ein Jahr, dazu alles andere, was eine Stufe verlangt (siehe wie lange jede Stufe dauert).

Chinesisch für deine ersten Wochen

Diese Wörter begegnen dir ab dem Tag, an dem du dich an der Universität anmeldest: auf Formularen, auf Schildern und im Gruppenchat deines Jahrgangs.

ChinesischBedeutung
留学生
liúxuéshēng
internationale Stu­die­ren­de Das neuere offizielle Wort ist 国际学生 guójì xuéshēng.
录取通知书
lùqǔ tōngzhīshū
Zulassungsbescheid Du brauchst ihn, um dein Visum zu beantragen.
签证
qiānzhèng
Visum
体检
tǐjiǎn
ärztliche Untersuchung
居留许可
jūliú xǔkě
Aufenthaltserlaubnis
报到
bàodào
sich bei der Ankunft anmelden Deine erste Station auf dem Campus, mit Reisepass und Zulassungsbescheid.
宿舍
sùshè
Wohnheim
食堂
shítáng
Mensa
饭卡
fànkǎ
Mensakarte Viele Hochschulen nutzen eine einzige Karte, 一卡通 yìkǎtōng, für Mahlzeiten, die Bibliothek und Türen.
选课
xuǎnkè
Kurse wählen
学分
xuéfēn
Leistungspunkt Jeder Kurs bringt welche, und ein Abschluss verlangt eine festgelegte Anzahl.
学费
xuéfèi
Stu­di­en­ge­büh­ren
奖学金
jiǎngxuéjīn
Stipendium

Vorbereitung mit Hanzio

Hanzio hat einen Stapel für jede Stufe des alten und des neuen HSK, damit du die Wörter lernen kannst, die dein Programm verlangt. Füge einen hinzu, und der tägliche Lernplan gibt dir jeden Tag ein paar neue Wörter und bringt jedes kurz vor dem Moment zurück, in dem du es vergessen würdest. Für HSK 1 gibt es außerdem einen Kurs mit Grammatiklektionen und kurzen Geschichten.

Jedes Wort aus der Tabelle oben steht in Hanzios Wörterbuch, mit seinem Klang. Und wenn du in China bist, mach ein Foto von einem Aushang, einem Formular oder einer Speisekarte oder wähl eines aus, das du schon gemacht hast, und der Kamera-Scan schlägt das Chinesisch darin nach.

Fang schon vor der Abreise mit Chinesisch an

Häufige Fragen

Ist ein Studium in China teuer?

Es kostet viel weniger als an vielen Spitzenuniversitäten, auch wenn es nicht kostenlos ist. Tsinghua verlangt von internationalen Bachelorstudierenden für die meisten chinesischsprachigen Studiengänge 26.000 bis 40.000 RMB im Jahr, etwa 3.900 bis 6.000 US$, gegenüber 65.670 US$ an der University of Pennsylvania. Auch die Lebenshaltungskosten sind niedriger: Ein Doppelzimmer auf dem Campus der Tsinghua kostet 40 RMB am Tag. Englischsprachige Studiengänge können mehr kosten, und Universitäten außerhalb der größten Städte können weniger kosten.

Kann ich in China auf Englisch studieren?

Ja: Viele Universitäten bieten einige Studiengänge auf Englisch an, und wenn Englisch nicht deine Erstsprache ist, bewirbst du dich meist mit IELTS oder TOEFL statt mit dem HSK. Für ein Studium mit Abschluss brauchst du aber auch etwas Chinesisch: Nach dem Standard des chinesischen Bildungsministeriums sollen Studierende in englischsprachigen Bachelorstudiengängen bis zum Abschluss das Niveau von HSK 4 erreichen und Master- und Promotionsstudierende HSK 3, auf der Skala der alten Prüfung. Für Austauschsemester oder andere Studienaufenthalte ohne Abschluss legt der Standard kein Niveau fest, auch wenn schon ein wenig Chinesisch den Alltag dort leichter macht.

Brauche ich den HSK, um in China zu studieren?

Für ein chinesischsprachiges Studium ja: Tsinghua zum Beispiel verlangt HSK 5 oder höher. Für ein englischsprachiges Studium bewirbst du dich stattdessen meist mit einem Englischtest, brauchst aber für den Abschluss meist eine HSK-Stufe. Sprachprogramme für Chinesisch nehmen Anfänger auf.

Wie bekomme ich ein Stipendium der chinesischen Regierung?

Bewirb dich auf campuschina.org, entweder über dein eigenes Land, wo meist die chinesische Botschaft die Bewerbungen sammelt (das Bilateral Program), oder über eine chinesische Universität, die das Stipendium vergibt (das Chinese University Program). Ein Vollstipendium übernimmt die Studiengebühren, ein Zimmer, die Krankenversicherung und 2.500 bis 3.500 RMB im Monat.

Welches Visum brauche ich für ein Studium in China?

Ein X1-Visum für ein Programm von mehr als 180 Tagen oder ein X2 für 180 Tage oder weniger. Beantrage es bei einer chinesischen Botschaft oder einem chinesischen Konsulat mit deinem Zulassungsbescheid und, für ein X1, dem Formular JW201 oder JW202 von deiner Universität. Mit einem X1 beantragst du innerhalb von 30 Tagen nach der Ankunft eine Aufenthaltserlaubnis.

Was ist mit Hongkong und Taiwan?

Beide haben ihre eigenen Systeme. Hongkongs Universitäten haben ein eigenes Studentenvisum und verlangen von Studierenden von außerhalb viel mehr (ab 250.000 HK$ im Jahr für Bachelorstudierende an der Universität Hongkong), und der Alltag dort spielt sich auf Kantonesisch ab. Taiwan hat eigene Stipendien und eine eigene Chinesischprüfung, den TOCFL, und schreibt mit traditionellen Schriftzeichen: siehe vereinfachtes oder traditionelles Chinesisch.

Quellen: die Rankings von QS (18. Juni 2026) und Times Higher Education (30. September 2026), mit deren Mitteilung zum Ranking 2027 für die Top 200; die Forschungsleistung aus den Tabellen 2026 des Nature Index zu Ländern (insgesamt und nach Fachgebiet) und Einrichtungen (Daten von 2025); die Wirtschaft aus dem World Economic Outlook des IWF (Oktober 2026) und die Exporte aus dem Global Trade Outlook der WTO (Oktober 2026); die Welterbestätten von Xinhua (25. Juli 2026) und das Hochgeschwindigkeitsnetz aus dem Statistischen Bulletin 2025 des Verkehrsministeriums; die Gebühren von Tsinghua (Bachelor), der Peking-Universität (2025), der Universität Hongkong, der University of Pennsylvania (6. März 2026) und der Universität Hunan (2025) sowie von der ETH Zürich; Zimmer und Lebenshaltungskosten vom International Students & Scholars Center der Tsinghua, von der Penn (dieselbe Mitteilung) und aus den Budgethinweisen der ETH Zürich; die Dollarbeträge zu den Kursen vom 4. November 2026 der Chinesischen Volksbank (6,7180 Yuan bzw. 0,8224 Schweizer Franken je US-Dollar); der Zeitplan, die Zulassungsvoraussetzungen und die Zulassungsunterlagen der Tsinghua; das Stipendium der chinesischen Regierung aus dem Leitfaden 2026 der Beijing Language and Culture University und von der Stadtregierung von Peking, die indonesische Frist und die CSCA-Anforderung von der chinesischen Botschaft in Indonesien, die Fächer des CSCA von der Stadtregierung von Shanghai; das EU Window von der Huazhong University of Science and Technology; die Richtlinien 2026 des CLEC für das International Chinese Language Teachers Scholarship; die Stipendien der Stadtregierungen von Shanghai und Peking von der Shanghai Maritime University und der Peking-Universität; Schwarzman Scholars und die Yenching Academy; Visa und Aufenthaltserlaubnisse von den Seiten der Stadtregierung von Shanghai zum Studium und zur visafreien Einreise; Work-Study aus den Vorschriften für internationale Studierende des Bildungsministeriums (2017, Artikel 30) und den Ein- und Ausreisebestimmungen des Staatsrats (in der Fassung von 2025, Artikel 22); die Chinesischniveaus aus dem Qualitätsstandard von 2018 des Bildungsministeriums und ihre Zuordnung zum HSK aus dem Lehrplan des HSK (Chinese Testing International) sowie eine Universität, die sie durchsetzt, von der China Pharmaceutical University (13. November 2025); die HSK-Stufen und die Gültigkeit der Ergebnisse wie in unserem HSK-Leitfaden; Hongkongs Studentenvisum und seine Sprachen, Letztere aus seiner Volkszählung 2021; Taiwans Stipendien von seinem Bildungsministerium. Die Wege für Deutschland, Österreich und die Schweiz stammen von der Universität Heidelberg (2023), von der Bildungsabteilung der chinesischen Botschaft in Österreich (Ausschreibung 2026/2027) und von swissuniversities (2027-2028).